

Ixopo ist eine Stadt in der Gemeinde Ubuhlebezwe und liegt etwa 135 Kilometer von Durban entfernt. Sie liegt in 900m Höhe am Ufer des Mkhomazi River in der Provinz KwaZulu-Natal.
Seit einigen Jahren bereits arbeiten die Ordensschwestern aus Mariannhill mit den Pfarrmitgliedern der katholischen Gemeinde in Ixopo zusammen.
Es fing alles damit an, dass mehr und mehr Kinder in den Straßen von Ixopo herumlungerten, an Straßen und Parkplätzen standen und bettelten. Die Kinder sahen ungepflegt und stark vernachlässigt aus, sie streunten herum. Um das Wohlergehen dieser Jungen und Mädchen kümmerte sich offensichtlich niemand.
SIE FLIEHEN VOR GEWALT UND ABLEHNUNG
Die Kinder waren ohne Zuhause, ohne finanzielle Mittel und ohne Hoffnung auf ein besseres Leben auf sich Alleine gestellt. Es waren Kinder deren Eltern und Verwandte an Aids erkrankt oder bereits gestorben waren. Aids nimmt den Kindern die wichtigsten Menschen und lässt sie ohne Hoffnung und Perspektive zurück. Nachbarn und Freunde waren in dieser Situation oftmals überfordert, hatten Sie doch alle mit den gleichen Schwierigkeiten zu kämpfen. HIV / Aids ist die Ursache für vielfältiges Leid in Südafrika.
Sofern die Kinder nicht selbst bereits damit infiziert sind, haben Sie so allein auf sich gestellt keine große Chance auf ein besseres Leben, keine Möglichkeit auf eine Ausbildung und der Hunger ist ihr täglicher Begleiter. Die Kinder leben auf der Straße oder in selbstgebauten Hütten aus Lehm oder anderen Materialen. Krankheiten, weiterer sozialer Abstieg und zunehmende Ausgrenzung sind die Folgen. In Familien die durch Aids und Arbeitslosigkeit gekennzeichnet sind ist zudem oftmals auch der Alkohol ein großes Problem für die Kinder. Oft sind es auch Kinder die vor der Armut in der Familie oder auch vor Gewalt und Ablehnung geflohen sind und sich dadurch ein besseres Leben versprachen.
AIDS nimmt den Kindern jede Perspektive
Die Kinder leben in Lehmhütten oder "shacks", sie leben dort allein, die Älteren übernehmen die Rolle der Eltern wenn diese dem Aids-Virus schon zum Opfer gefallen sind. Sie haben kein Einkommen, keine Familie, bekommen keine Erziehung und haben keine Stütze in wichtigen Lebensfragen.All dieses hat mit HIV / Aids, mit Armut und Hoffnungslosigkeit zu tun. Und dieses in einem Land wie Südafrika, das im Vergleich zu den meisten Ländern auf diesem Kontinent sogar noch eine positive wirtschaftliche Entwicklung vorzuweisen hat und Ausrichter der Fußballweltmeisterschaft 2010 ist.

Das Projekt "Straßenkinder in Ixopo" war die Antwort auf diese Zustände. Es war die Antwort von Menschen, die es als ihre Pflicht ansahen in die Armut und das Leid dieser Kinder einzugreifen und etwas Positives zu bewirken. Aktuell betreut das Projekt etwa 100 Mädchen und Jungen im Alter zwischen fünf und sechzehn Jahren.
Das Projekt sorgt für die Zukunft dieser Kinder, hilft ihnen weg von der Straße zu kommen und auf einen Weg zu setzten der Ihnen auch eine Perspektive verspricht, organisiert Kleidung, Mahlzeiten und gibt Ihnen ein Dach über dem Kopf. Gleichzeitig werden aber auch die sozialen Probleme in Angriff genommen, die die Kinder auf die Straßen treibt.
Die Ausbildung ist die einzige Chance
Besonderes wichtig ist hier die Ausbildung. Die Kinder besuchen den Vorschulkindergarten, die ordenseigene Grundschule oder die "Little flower school", wo sie auch englisch lernen. Ohne Englisch, die Schulsprache, ist ein Schulbesuch nicht möglich.
Später erhalten Sie Unterstützung beim Besuch der Highschool in Form von Schulgeld, Schulkleidung und Lernmaterialien. Auch bei den Schulaufgaben werden die Kinder unterstützt. Ein ganz wesentlicher Punkt ist, dass Kinder denen mit diesem Projekt bereits geholfen wurde, die dadurch Schule und Ausbildung bekommen haben, heute selbst das Projekt unterstützen. Hier wird Hilfe zur Selbsthilfe.
Die Bio-Molkerei Söbbeke wird dieses Engagement der Ordensschwestern unterstützen und dem Projekt durch die Spende aus dem Verkauf der beiden Produkte "african cheese kick" und "african choco kick" ermöglichen, dringende und notwendige Maßnahmen anzugreifen, das laufende Projekt fortzuführen und den Kindern eine bessere und nachhaltige Perspektive zu geben.









